Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Die Energiewende

ist nicht trivial!

Wenn Ihnen jemand sagt, Sie/Er könne Ihnen innerhalb von wenigen Minuten die Energiewende erklären, dann sollten Sie äußerst skeptisch sein.

Landes-/Bundesweit denken und vor Ort handeln ist kein Widerspruch, sondern vielmehr dynamische Energiepolitik.

 

Eine Vielzahl guter Ideen allein löst noch lange keine zukunftsfähige Infrastruktur aus in der Energiewende.

Die Bündelung der Möglichkeiten im Technologiefeld Energiewende zur nachhaltigen Schaffung zukunftsorientierter Arbeitsplätze ist aktuelles Ziel.

 

In NRW kooperieren die Akteure auf dem Gebiet der Energiewende. Diese ist auch der Weg von den stoffgebundenen Energien (gebunden in Kohle, Erdöl und Erdgas) zu den zunehmend regenerativ erzeugten Energien. Deutlich wird immer wieder: Stromspeicher und auch intelligente Netze sind eine Grundvoraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Veränderungsmanagements in der Metropole Ruhr, wie in der Region Emscher-Lippe (Kreis Recklinghausen (bevölkerungsreichster Kreis der BRD) mit Gelsenkirchen und Bottrop), wie in Düsseldorf, Essen, Dortmund und Duisburg agieren vor anderem Hintergrund, als ländliche Regionen.

Die in NRW kooperierenden Akteure auf dem Gebiet der Energiewende verbinden durchaus unterschiedliche Disziplinen, um auf diesem Weg bestmögliche Lösungen zur Umsetzung auszulösen. Dies sind vielversprechende Perspektiven für alle Dialog-Partner in NRW, in der BRD und auch weit über die EU Grenzen hinaus!

 

Mit den Ende 2015 veröffentlichten Zahlen wird deutlich, wie different die Energie Infrastruktur in NRW sein darf und sein muss:

 

Ende Dezember 2015 betrug die Einwohnerzahl in der BRD  82,18 Millionen.

Davon betrug Ende Dezember 2015 die Einwohnerzahl in NRW  17,68 Millionen; dies entspricht 21,5% der Einwohnerzahl in der BRD.

 

Gegenüber Ende Dezember 2014 ist die Einwohnerzahl in NRW angestiegen um etwas über 45.000, dies entspricht einem Anstieg von 3%.

 

Die strukturellen Anforderungen der Ballungszentren sind nicht selten konträr zu den strukturellen Anforderungen in ländlichen Gebieten. Während Ende 2015 in den vier größten Städten von NRW, in Essen  576.953 Menschen, in Dortmund  581.612 Menschen, in Düsseldorf  606.700 Menschen und in Köln  1.046.742 Menschen lebten, haben Ende 2015 in den kleinen Gemeinden von NRW, wie in Marienmünster 5.125 Menschen und in der kleinsten Gemeinde Dahlem  4.236 Menschen gelebt.

 

Eine immer wiederkehrende Benennung: “NRW, das Energieland Nr.1 in der BRD“.

Ein Viertel des elektrischen Stromes der BRD wird in NRW verbraucht.

Ein Drittel des elektrischen Stromes der BRD wird in NRW erzeugt; dies zunehmend regenerativ.

 

Bereits diese ersten Zahlen lassen die übergeordneten Säulen einer zukunftsfähigen Infrastruktur in der Energiewende erkennen:

a)

Da die Energiewende auch der Weg von der heutigen stoffgebundenen Energie (gebunden in Kohle, Erdöl, Gas) in eine reine Stromwirtschaft ist, zunehmend regenerativ, sind die Energiespeicher unbestritten eine notwendige Komponente der Energie Infrastruktur.

b)

Die regenerative Energieerzeugung mit Sonne und Wind erfolgt zeitlich nicht leistungsgleich, sondern vielmehr fluktuierend; sowohl die Kurzzeit- als auch die Langzeitspeicher ergänzen einander in einer  zukunftsfähigen Energie Infrastruktur.

c)

Die elektrische Energie wird nicht zwingend am Ort der Energieerzeugung verbraucht. Die konventionellen Kraftwerke folgen mit der Energieerzeugung dem Stromverbrauch im Netz. Mit den modernen Technologien kann die regenerative Energieerzeugung wie ein virtuelles Kraftwerk in das Netz einspeisen und mit den Speichern auch die Grundlast vorhalten, die Versorgungssicherheit abbilden.

d)

Moderne Technologien erschließen zudem die Möglichkeit, dass nicht nur  die Energieerzeugung sowie die Energiebereitstellung dem Bedarf der Verbraucher im Netz folgen muss, sondern dass einige elektrische Anwendungen durchaus der zeitlich stärkeren Energieerzeugung durch Wind und Sonne folgen können/dürfen. Moderne Technologien können sich somit preisreduzierend/preisstabilisierend  auswirken für die Energieverbraucher.