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Die Energiewende

ist nicht trivial!

Wenn Ihnen jemand sagt, Sie/Er könne Ihnen innerhalb von wenigen Minuten die Energiewende erklären, dann sollten Sie äußerst skeptisch sein.

Klima, Verkehr und Mobilität im Potenzialraster der Energiewende, die besondere Rolle der EVU und des ÖPNV.

 

Auf den vom Verkehr verursachten steten Anstieg der CO2-Emissionen, hat die regionale WiFö Wirtschaftsförderung bereits seit Jahren hingewiesen; die WiFö der Kommunen (Regionen) begleitet in wichtigen Engagements. Auch die Dynamik im Betreff E-Mobile ist ein Ergebnis der Wirtschaftsförderung und die EVU Energie Versorgungsunternehmen sind ein weiteres gestaltendes Element.

Die für die nächste Dekade prognostizierte weitere Steigerung der Verkehrsleistung auf der Straße, sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr, lässt trotz steigender Fahrzeugeffizienz nur dann eine Trendumkehr erwarten, wenn in kurzer Zeit weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit des Verkehrs umgesetzt werden.

 

Der kommunalen Ebene kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie über die Gestaltung der Infrastruktur und die Steuerung des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer aus dem privaten und gewerblichen Bereich direkten Einfluss auf die verkehrsbedingten Emissionen nehmen kann. Diese wirkt im Rahmen der bundes- und landespolitischen Vorgaben durch Kenntnis der lokalen Bedürfnisse bürgernah, schnell und kostenoptimiert. Die Energiewende ist Gegenstand der regionalen Ausrichtung seit vielen Jahren. Die Region Emscher-Lippe ist bereits heute in NRW nicht mehr nur eine Modellregion, sie kann zu den anspruchsvollen Zielen bereits Ergebnisse präsentieren.

 

Die EVUs und auch die Unternehmen des ÖPNV Öffentlichen Personen Nahverkehr sind die wichtigen Partner der regionalen Dialoge. Den kommunalen Betrieben kommt Vorbildfunktion zu; sie müssen den Bürgerinnen und Bürgern am praktischen Beispiel zeigen, dass die Entkopplung von CO2-Emissionen und Verkehrsleistungen möglich ist.

Nur wenn dies erlebbar ist, kann die Energiewende auch mit Blick auf den Verkehr, auf die Mobilität bei den Bürgerinnen und Bürgern Akzeptanz finden. Die regionale WiFö hat erkannt, was uns in Zukunft bewegt.

 

Das regionale Leitbild kann einer nachhaltigen Mobilität verpflichtet sein und sollte einhergehen mit dem Schutz gegen Verkehrslärm und gegen Luftschadstoffe. Zum Leitbild gehört die partnerschaftliche Gestaltung der Verkehrsabläufe unter Einbeziehung aller individuellen und öffentlichen Verkehrsmittel. Daraus folgen neue Ziele und Maßnahmen.

Die Energiewende ist ein Jobmotor; dies hat die Wirtschaftsförderung erkannt. Durch effiziente Technologien soll auch der Straßenverkehr nachhaltiger gestaltet werden. Die hervorragende Bedeutung elektrischer Kraftfahrzeuge für Stadtregionen ist unstrittig, daher ist der Aufbau eines regionalen Netzes von Stromtankstellen durch die EVUs begrüßt. Auch die Nutzung der Wasserstoff- und Brennstoffzellen- Technologien mit erhöhter CO2-Effizienz wird unterstützt und begleitet. Die EVUs können mit Blick auf die Windstrom-Elektrolyse ihre Geschäftsfelder ausbauen; dies neben den Potenzialen Power-to-Gas und Methanisierung auch mit den Potenzialen der Mobilität.

 

Mobilität ist nicht nur ein Grundbedürfnis der Menschen, sie bildet in der modernen Welt die Basis für viele berufliche und private Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger; dies zunehmend mit dem Bezug zu regenerativen Energiequellen.

 

Der ÖPNV kann zudem Lösungen bieten zur Entlastung der Emissionen. Dies erfordert die ständige Verbesserung aller Leistungen wie Bequemlichkeit, Sicherheit, Pünktlichkeit, Netzdichte und Information. Die Mobilität wird als Grundrecht verstanden. Diese positive Wahrnehmung der Bürger in der Bundesrepublik Deutschland stellt zudem für die Energie Versorgungsunternehmen eine Nähe zu den Volumenmärkten dar mit hoher Wertschöpfung.

 

NRW liegt im Zentrum der großen europäischen Warenströme. Diese Nähe zu den Volumen-Märkten ist eine wichtige Säule für die Positionierung des Landes NRW im Potenzialraster der Energiewende.