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Die Energiewende

ist nicht trivial!

Wenn Ihnen jemand sagt, Sie/Er könne Ihnen innerhalb von wenigen Minuten die Energiewende erklären, dann sollten Sie äußerst skeptisch sein.

Dass die Energiewende eine industriepolitische Plattform geworden ist mit Forderungen sowohl seitens der EU, als auch seitens der Bundes- und Landesministerien, zeigt sich in allen Medien.

 

Die Energiebereitstellung basiert in der BRD bei erster Betrachtung zugleich auf der Versorgungssicherheit, der Kosteneffizienz und der Umweltverträglichkeit. Jedoch ist die Energiewende sehr viel mehr, als nur die zunehmende Nutzung der Erneuerbaren Energien. Bereits 2008 hat der EU-Energiekommissar Andris Piebalgs gesagt: "… es ist Zeit für eine europäische Energiepolitik … die Vollendung des Binnenmarktes, Klimaschutz und Versorgungssicherheit, das sind die großen Herausforderungen im Energiebereich, die gemeinsame Lösungen erfordern."

 

Der europäische Emissionshandel ist zunehmend in die Kritik geraten, welcher als klimaschutzpolitisches

Instrument mit hoher Priorität ausgestaltet sein soll. Sowohl die Anzahl der Emissionshandelsrechte, als auch deren Auslegungen stehen in der Kritik mit Forderungen der Nachbesserung. Ausgelöst werden soll der Anreiz des Investierens in Klima schonende Technologien. Auch das Generieren von nennenswerten Einnahmen aus der Versteigerung der Emissionsrechte für die Energie- und Klimafonds ist ein gesetztes Ziel, mit welchem der  Klimaschutz und auch die Steigerung der Energieeffizienz finanziert werden sollen.

 

Die regenerative Energieversorgungssicherheit soll europäisch definiert sein und mit Unterstützung der Länder in den Regionen ihre Umsetzung erfahren. Zudem sollen die Stromversorgungskapazitäten abgestimmt sein unter den Ländern, welche einen gemeinsamen Strommarkt haben: die BRD mit Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg und Österreich. Die EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien (Art. 6 bis 11 der Richtlinie 2009/28/EG) bietet Kooperationsmöglichkeiten; die Schnittstellen der Länder bieten Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Ziel eines leistungsfähigen europäischen Stromnetzes.

 

Begrifflichkeiten wie Bürgerbeteiligung, Bürgerenergie oder Bürgergenossenschaft sind keine neuen Gedankengänge. Allgemein kann festgestellt werden, dass grundsätzliche Bereitschaft der Investitionen besteht sowohl bei Kleinanlegern als auch bei Großanlegern. Die Energiewende ist bereits heute Job-Motor und Gewinn versprechende Investition zugleich; dies zukünftig deutlich gesteigert, wenn die regenerativen Technologien mit dem größten möglichen Wirkungsgrad betrieben werden können; dies durch Energie Speicher mit Blick auf die Netz Überkapazitäten.

 

Die Akzeptanz der Energiewende ist in allen Bevölkerungsschichten angekommen mit Blick auf deren Notwendigkeit. Wie sowohl private Interessen, als auch industrielle Ziele, sowie kommunale ( regionale ) Chancen gestaltet sein können im Betreff Beteiligungen, ist gegenwärtige Potenzial-Entwicklung.

Dort, wo die öffentliche Hand vorangeht und die Energiewende erlebbar und (er)fahrbar ist, zeigen sich bereits heute nachhaltig regionale Kompetenzen.

 

Die Gestaltung kooperativer Strukturen der Kommunen und Regionen miteinander zeigt, dass mit dem aktuellen Übergang der Technologien von der Forschung und Entwicklung in den Markt zahlreiche Möglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette entstehen; dies beginnend bei der Energie Erzeugung über die Energie Speicher bzw. Energie Verteilung und - Bereitstellung bis zu den Anwendungen stationär, portabel oder mobil. Nischen Märkte sind kein Provisorium! Nischen Märkte sind der erste reale Eintritt in den Markt.